Was man über mich wissen sollte? 

 


 

 

Als ich jung war wollte ich reiten lernen, wie schon unter dem Punkt, " Zu meiner Person " habe ich etwas über meine Ausbildung bis zum Bereiter und nach meiner Bereiterprüfung erzählt. Doch möchte ich Interessierten das nahe bringen, was mich bewegt hat und was mich ausmacht.

Nach meiner Ausbildung, die meiner Meinung nach geprägt war von mangelndem Wissen, zu jener Zeit aber der aktuelle Stand des Wissens, habe ich, die Reitsportanlage Uhlerborn, in Mainz-Heidesheim im jungen Alter von 26 Jahren als Betriebsleiter übernommen. Mein Arbeitgeber ging mit mir durch die Anlage, die mit ca. 35 Pferden belegt war, eine Belegung von ca. 50% und erklärte mir, dass, wenn er keine schwarzen Zahlen schreiben würde, er vom  Finanzamt mit dieser Reitanlage als Hobby veranschlagt werden würde und er die Subventionen und Steuervergünstigeungen zurückzahlen müsse.

Nach ca. 1/2 Jahr war die Reitanlage ausgelastet, mit einer Warteliste von 10 Pferden. Was war passiert? Ich hatte die Anliegen der Pferdebesitzer in den Mittelpunkt gestellt, Meine Zuverlässigkeit, Ordnung und eine gute Ausbildung waren binnen kurzer Zeit bekannt und sehr geschätzt. Wie bereits geschrieben, hatten erste Schüler Siege in der schweren Klasse der Dressur.

Aber zurück zu  mir und meiner weiteren Entwicklung: Da mein Arbeitgeber nicht die Belange des Betriebes, so wie er es ausgeschrieben hatte in den Mittelpunkt seiner Zielsetzung gesetzt hatte, sondern seinen Sohn, den er im Rahmen des Betriebes in den großen Sport befördern wollte, war seine Politik in diesem Sinne ausgelegt und nicht zum Wohle der Eintsteller und in der Folge auch nicht zum wohle des Betriebes.

Meine Philosophie war nicht die Gleiche und ich war auch dazu nicht eingestellt worden, sondern meine Philosophie war und ist es, als zuverlässiger Ausbilder, mit nachweisbaren Erfolgen, eine dem Pferd gerecht werdende Ausbildung meinen Kunden nahe zu bringen, den Betrieb im Sinne der Kunden und vor allem der Pferde zu führen, um auf Dauer einen stabilen Arbeitsplatz zu haben.

Bereits in Schenefeld, bei Jürgen Böckmann bekam ich die schwierigsten Pferde, die selbst mein Ausbilder nicht reiten konnte zu denen mein Ausbilder sagte, Andreas, hör auf, die können nicht mehr besser werden. So habe ich z.B. einen Fuchswallach bekommen, der einer Frau Narr aus Österreich gehörte. manche Jahr war er 2 bis 3 mal im Jahr im Stall zur korrektur. Frau Narr war mit ihm im österreichischem A-Kader, jedoch wenn er kam war er kaum noch zu reiten. Und wieder einmal  sollte ich dieses Pferd arbeiten.

Da er eine solide Grundausbildung genossen hatte, brauchte ich ca. 1  Woche um mit ihm das gesamte Grand Prix-Programm zu reiten. Dann das Reitturnier in Neumünster, zu jener Zeit gab es nur drei Turniere im Winterhalbjahr, Münster, Bremen und Neumünster. Und auf diesen Turnieren startete die Weltelite, angefangen von Dr. Klimke über Gabrielle Grillo bis hin zu Herbert Krug. In der kleinen Tour, nahmen die Reiter oft ihre zweite Liga, also die Pferde mit die später als Nachfolger der Spitzenpferde dienen sollten. Hierbei wurden der St. Georg und eine Inter l geritten. Frau Narr kam aus Österreich und ritt diese beiden Prüfungen und war jeweils fünfte.. Als sie kam sagte mir mein Ausbilder: Wenn sie fragt, den bin ich geritten.

Und so habe ich immer für andere die Pferde angeschoben, aber andere haben die Lorbeeren bekommen.

 

 

 

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